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Eyes on 2016


Eyes on 2016: Get the bigger picture – das Motto unseres Jahresausblickes zielt gleich in zwei Richtungen. Zum einen natürlich auf die Herausforderungen des kommenden Jahres. Zum anderen auf die Chancen, die sich daraus für die verschiedenen Anlageklassen ergeben: Mit Referaten zu den Themen Aktien, Anleihen und Multi Asset haben unsere Spezialisten Ein- und Ausblicke gegeben, aus denen sich ein facettenreiches „bigger picture“ zusammensetzt.

John Greenwood, der Chefökonom von Invesco, zeichnete aus über 45 Jahren Anlageerfahrung heraus das ganz grosse globale Bild. Seine kontroverse These lautet: „Wir befinden uns am Beginn, nicht am Ende des Wirtschaftszyklus.“ Diese Position vertrat er auch in der Paneldiskussion mit Prof. Dr. Jürgen Stark, Prof. Dr. Klaus W. Wellershoff sowie Moderator und Journalist Jens Korte.

Ihnen allen wünsche ich ein aussichtsreiches Anlagejahr 2016 und freue mich darauf, Sie im kommenden November bei Eyes on 2017 begrüssen zu dürfen.

Herzlichst, Reto Meisser

Referenten & Vorträge

  • John Greenwood

    Keynote: Was kommt nach
    dem Minsky Moment?

    Mit seinen über vierzig Jahren Erfahrung hat John Greenwood bereits mehrere Konjunkturzyklen erlebt. In dieser Zeit verzeichneten die Finanzmärkte starke Wachstumsraten, aber auch grosse Schwankungen im Zuge des Verfalls der Aktienmärkte. Denken wir nur an die amerikanische Savings-and-Loans-Krise in den frühen 1990er-Jahren, die Asienkrise 1997/98, das Platzen der Technologieblase im Jahr 2000 und die jüngste Subprime-Krise mit ihren Auswirkungen auf das westliche Bankensystem. John Greenwood hat darüber hinaus die Ursachen der Grossen Depression der 1930er-Jahre untersucht und gilt als Experte auf diesem Gebiet.

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    "Meiner Ansicht nach konzentriert man sich in Europa zu sehr auf die Konsolidierung der Haushalte. Worauf es wirklich ankommt, ist ein gesunder Privatsektor"
  • Michael Fraikin

    Low volatility –
    Risikobremse im Tiefzinsumfeld

    Gewinnen beim Fussball immer die gleichen Vereine? Nein – doch die Korrelation der Platzierung von Jahr zu Jahr ist hoch. Die Spitzenklubs haben also gute Chancen, auch in den Folgejahren oben mitzuspielen. Ganz anders sieht das bei Anlageklassen und Ländern aus: Die Korrelation der Platzierungen ist vernachlässigbar. Es besteht von Jahr zu Jahr also kein signifikanter Zusammenhang der Performance an den Märkten. Anders gesagt: Es gewinnen eben gerade nicht immer die Gleichen.

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    "Wir sind überzeugt, dass sich in Portfolios mit geringer Volatilität das Ertragspotenzial von Aktien mit vergleichsweise geringem Risiko gut nutzen lässt."
  • Joseph Portera

    Schwellenländer- und Hochzinsanleihen

    Wie geht es weiter in den Schwellenländern? Vor dem Hintergrund der bekannten Herausforderungen, speziell dem schwächeren Wachstum in China und der möglichen Zinswende in den USA? Diese Frage gehört derzeit wohl zu der meistdiskutierten am Markt. Joseph Portera hat dazu eine klare Meinung: Die Divergenzen zwischen verschiedenen Märkten werden zunehmen. Es wird Phasen starker Kursschwankungen geben – doch das von manchen heraufbeschworene Katastrophenszenario sieht er nicht am Horizont. Vielmehr blickt Portera positiv in die Zukunft, denn er sieht in höherer Volatilität Chancen für Anleger, die mit diesen Bedingungen umzugehen wissen. An dieser grundlegenden Einschätzung richtet er als Co-Fondsmanager die Anlagestrategie des Invesco Global High Income Fund aus.

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    "Hochzinsanleihen sollten sich auch in einem Umfeld moderat steigender Zinsen gut behaupten."
  • Richard Batty

    Risiken und Erträge managen – die Multi-Asset-Perspektive

    „Bist du ein Hammer, suchst du nur nach Nägeln.“ Dieses amerikanische Sprichwort fasst zusammen, was Richard Batty in seinem „bigger picture“ für 2016 und darüber hinaus darstellt. Denn angesichts der vielfältigen globalen Herausforderungen und der anhaltenden Niedrigzinsen in Europa ist für den Co-Manager des Invesco Global Targeted Returns Fund klar: Wer 2016 erfolgreich investieren will, muss über die Grenzen einzelner Anlageklassen hinausblicken – und seinen Horizont in jedem Jahr aufs Neue erweitern.

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    "Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im aktuellen Stadium des Zyklus sind Anleger gut beraten, wenn sie bei der Zusammenstellung ihres Portfolios auch alternative 18 makroökonomische Szenarien im Blick behalten"

Nachgefragt bei ...

  • ... John Greenwood

    Ihre Position zum Brexit? Details

    Ich glaube, der Brexit hat in Grossbritannien etwa gleich viele Befürworter wie Gegner. Meiner Ansicht nach werden Cameron und die Regierung für den Verbleib in der EU kämpfen und könnten damit Erfolg haben. Wenn sie jedoch scheitern und der Brexit eine reale Möglichkeit wird, werden viele ausländische Direktinvestitionen kurzfristig ausbleiben.

    Andererseits würde Grossbritannien im Vergleich zu den EU-Ländern von einer grösseren Wettbewerbsfreiheit und einer geringeren Regulierung profitieren und könnte sich die erheblichen Kosten der EU-Mitgliedschaft sparen.

  • ... Michael Fraikin

    Herr Fraikin, das next big thing 2016 ist für Sie? Details

    Wir stehen mitten in einer technologischen Revolution – in so einer Lage kommt es, glaube ich, eher auf Diversifikation und gezügelten Optimismus an. Als Anlageklasse scheinen Aktien nach wie vor die erste Wahl zu sein.

    Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Die Schweiz ist für mich … Details

    … in vieler Hinsicht ein faszinierendes und sympathisches Vorbild. Schon die Entstehung und frühe Geschichte sind erstaunlich – ebenso wie das weitere Wachsen und Gedeihen.

  • ... Joseph Portera

    Herr Portera, das next big thing 2016 ist für Sie? Details

    Nimmt man die generelle Furcht vor Anleihen der Schwellenländer, vor allem solchen in Lokalwährung, so könnten tatsächlich die Schwellenländer selbst für die grösste Überraschung sorgen. Viele haben seit der Finanzkrise ihre Wettbewerbsfähigkeit wiedergefunden – positive Nachrichten sollten hier zu neuerlichen Mittelflüssen in Schwellenlandwährungen und -anleihen führen.

    „Don’t fear the Fed“ – in welchem Szenario würde die Fed sich nachteilig auf Wachstumsaussichten auswirken? Details

    Vor dem Hintergrund unserer grundsätzlichen Prognose von 2 % Wachstum und anhaltender Disinflation ist es wirklich unwahrscheinlich, dass die Fed das Jahr 2016 aggressiv angehen wird.

  • ... Richard Batty

    Herr Batty, das next big thing 2016 ist für Sie? Details

    Anleger, die über die straffere US-Geldpolitik sowie die mässig erhöhte Inflation besorgt sind – und daher fürchten, diese Faktoren könnten die wirtschaftliche Erholung kompensieren. Ausserdem der anhaltende Aufschwung in Europa und nicht zuletzt Bedenken bezüglich China. Hier erwarten wir weitere politische Massnahmen.

    Bitte ergänzen Sie: Volatilität bedeutet für mich … Details

    zunächst jederzeit sicherzustellen, dass wir über ein robustes Risikomanagement im Portfolio verfügen. Volatilität heisst auch, in einem weniger freundlichen Umfeld zu investieren – und schlussendlich ist dies auch in gewisser Hinsicht ein Szenariotest für die sich ändernde Politik der Fed.

  • ... Klaus W. Wellershoff

    Herr Prof. Wellershoff, das next big thing 2016 ist für Sie ? Details

    Ganz klar Inflation. Die disinflatorischen Effekte fallender Ölpreise werden sich in den kommenden Monaten abschwächen. Dann wird man allgemein bemerken, dass die Kerninflation in den meisten Ländern langsam zu steigen beginnt.

    Nicht hinter der Kurve zurückbleiben: Droht uns ein Taper Tantrum 2.0? Details

    Die Bewertungen an den Finanzmärkten reflektieren unserer Meinung nach sowohl die gegenwärtigen Zinssätze als auch unsere Erwartungen an die Zukunft. Wir sehen die Wachstumserwartungen nicht übermässig optimistisch – und wenn die Zinsen steigen, werden die Aktienmärkte sicherlich Probleme haben, ihr gegenwärtiges Niveau zu halten.

    Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Die Schweiz ist für mich … Details

    … ein wundervolles Land für meine Arbeit. Doch ich sehe auch, dass die Schweiz schrittweise ihren Wettbewerbsvorteil zu verlieren scheint.

  • ... Jürgen Stark

    Herr Prof. Stark, das next big thing 2016 ist für Sie? Details

    Schwierig vorherzusagen – denn es gibt rund um die Welt eine Vielzahl ungelöster Probleme. Was die Finanzmärkte angeht, kann man eine abrupte Korrektur nicht völlig ausschliessen.

    Scheitert der Euro, dann scheitert Europa: Ihr bigger picture dazu? Details

    Der Euro wird nicht scheitern. Was sich allerdings ändern könnte, ist die Zusammensetzung der Länder, die ihn als Währung nutzen. Und was es noch zu bedenken gilt: Die Herausforderungen an die europäischen Regierungschefs gehen weit über das Schicksal des Euro hinaus.

  • ... Jens Korte

    Herr Korte, das next big thing 2016 ist für Sie? Details

    Eines der grossen Themen wird die Divergenz der Geldpolitik bleiben: Das letzte Mal, dass die Fed die Zinsen anhob und die EZB sie lockerte, war im Jahr 1994 – also noch vor Einführung des Euro. Damit bleibt eine der grossen Unbekannten, wie die Währungen sowie Anleihen- und Aktienmärkte reagieren werden.

    Wahlen und Wirtschaft: Welche Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahl sehen Sie? Details

    Normalerweise spielt die Politik eine untergeordnete Rolle für die Märkte – wenngleich bestimmte Sektoren bestimmte Kandidaten favorisieren. Sollten die Republikaner gewinnen, könnte dies möglicherweise zu Steuersenkungen führen. Im Gegenzug könnten wir bei einem Sieg der Demokraten einen gewissen Druck auf die Arzneimittelpreise erwarten. Übrigens: In der Vergangenheit entwickelte sich die Wall Street am besten mit einem Demokraten als Präsidenten und einem gleichzeitig von den Republikanern dominierten Kongress.

    Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Die Schweiz ist für mich … Details

    … das Land wirklich hart arbeitender Menschen. Immer und immer wieder hat sich die Schweiz sehr flexibel bei den Herausforderungen gegenüber einem starken Franken gezeigt. Zudem ist die Schweiz ein wunderschönes Land und fast eine dritte Heimat für mich geworden (nach Brooklyn und meinem Geburtsort in Deutschland).

Paneldiskussion

Währungen, Wandel, Weltgeschehen: eine hochkarätige Diskussion

Noch einmal das umfassende Bild für das kommende Jahr zeichnen: Neben Invesco-Chefvolkswirt John Greenwood waren Prof. Dr. Jürgen Stark und Prof. Dr. Klaus W. Wellershoff Teil dieser hochkarätigen Marktanalyse. SRF-Börsenkorrespondent Jens Korte moderierte die abschliessende Paneldiskussion.

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Präsentation als PDF

Ihr Invesco Team

Lernen Sie unser Schweizer Team noch besser kennen – mit drei Fragen passend zum Motto der Veranstaltung:

  1. Wenn du einen Wunsch frei hättest: Wo hättest du für dich gern ein bigger picture?
  2. Eyes on – worauf achtest du schon heute mehr als auf alles andere?
  3. 2016 – was zählt für dich nächstes Jahr besonders?

  • Reto Meisser

    1. Die Zentralbanken bewegen sich auf unbekanntem Territorium. Hier mehr Klarheit zu haben wäre wünschenswert.

    2. Nachhaltigkeit ist mir in der Unternehmensführung wichtig, privat habe ich das Sorgetragen für Natur und Umwelt bereits bei den Pfadfindern verinnerlicht und gebe diesen Anspruch auch an meine Kinder weiter.

    3. Wenn der HC Davos wieder den Meistertitel holt, wäre das eine feine Sache. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit den Entwicklungen bei Invesco und hoffe, dass wir auf diesem Weg weitergehen können.

    CEO Invesco Schweiz AG und Head of Wholesale
    reto.meisser@invesco.com
  • Hanspeter Wehrli

    1. Die Komplexität von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik und die Geschichte davon interessiert mich brennend. Da hätte ich gerne das bigger picture, aber bei diesem Wunsch haben bis jetzt leider alle Feen entnervt den Zauberstab hingeschmissen.

    2. Auf das bigger picture, um mich in unserer komplexen Welt auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

    3. Meine Kinder entdecken die Welt mit Neugierde und Unvoreingenommenheit, daran versuche ich mir ein Beispiel zu nehmen.

    Senior Sales Director, Wholesale
    hanspeter.wehrli@invesco.com
  • Manuel Fuchs

    1. Würde gerne wissen, wo man die berühmt-berüchtigte Kristallkugel kaufen kann.

    2. Seit in der Stadt Zürich ein „Invesco Tram“ fährt, fallen mir die Trams plötzlich auf.

    3. Mein Hausbau (und die damit verbundenen unterschiedlichen Auffassungen meiner Partnerin).

    Sales Manager, Wholesale
    manuel.fuchs@invesco.com
  • Yvan Pittet

    1. In Physik – um besser zu verstehen, wie unser Universum funktioniert.

    2. Thailändische Küche so weit als möglich zu beherrschen.

    3. Mein „Familien-Projekt“ zu Ende führen.

    Senior Sales Manager, Suisse Romande, Wholesale
    yvan.pittet@invesco.com
  • Oliver Federer

    1. Genauer zu verstehen, in welche Richtung sich die Welt entwickelt.

    2. Wertevermittlung an meine Kinder.

    3. Mein ältester Sohn kommt in die Oberstufe.

    Head of Institutional
    oliver.federer@invesco.com
  • Stefan Mosberger

    1. Mehr darüber zu erfahren, wie das Unterbewusstsein unsere Entscheidungen beeinflusst.

    2. Ausgewogenheit zwischen Familie, Freizeit und Beruf.

    3. Am Eyes on 2017 wieder dabei zu sein …

    Senior Sales und Relationship Manager, Institutional
    stefan.mosberger@invesco.com
  • Michael Jans

    1. Zu Hause bei meiner Frau und meiner Tochter. Anfangen würde ich bei der Farbenpalette (wie viele unterschiedliche Blautöne gibt es?).

    2. Auf die (logischen) Konsequenzen meines Handelns.

    3. Schlaf?! Nach wie vor: Meine Motivation (fast Leidenschaft) und die dazugehörende Nüchternheit und Flexibilität.

    Client Services Manager
    michael.jans@invesco.com

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